memoir

Töchter schreiben über Väter: Mareike Nieberding, Linn Ullmann, Elizabeth Garber bei Deutschlandfunk Kultur.

.

Für Deutschlandfunk Kultur las ich drei aktuelle Bücher, in denen Töchter über ihre Väter schreiben…

…und über ihre Schwierigkeiten, mit den alternden Männern zu sprechen.

.

Morgen – Donnerstag, 21. Juni 2018 – bin ich gegen 10.15 Uhr Studiogast in der „Lesart“, für ein ca. 6-Minuten-Gespräch mit Frank Meyer.

Der Audio-Link bleibt nur sechs Monate verfügbar.

Schon heute, hier im Blog: Thesen, Kurztexte und ein paar Links zum Themenfeld.

.

Ich las:

MAREIKE NIEBERDING: „Ach, Papa. Wie mein Vater und ich wieder zueinanderfanden“ (Suhrkamp Nova, Februar 2018)

LINN ULLMANN, „Die Unruhigen. Roman (!)“ (Luchterhand, Juni 2018. Original: Norwegen 2015)

ELIZABETH GARBER, „Implosion. A Memoir of an Architect’s Daughter“ (She Writes Press, 12. Juni 2018. nicht auf Deutsch)

.

Wie sprechen Töchter mit Vätern – und wie sprechen die Bücher darüber, wie schwer es ist, als Erwachsener mit wortkargen oder emotional kalten Männern neu ins Gespräch zu kommen? Den Generationskonflikt kannten Autor*innen der 68er-Generation: linke Töchter und Söhne, die ihre vom Krieg deformierten Väter (oft: Nazis) konfrontieren. Mir geht es um sanftere, jüngere Bücher.

Ich habe viele bleischwere Tochter-Vater-Lieblingsbücher: Liane Dirks schreibt in „Vier Arten, meinen Vater zu beerdigen“ über Missbrauch und Kolonialismus; Alison Bechdel erzählt im Comic „Fun Home“ vom Selbstmord ihres schwulen oder bisexuellen Vaters; auch Miriam Toews‘ „Mr. T, der Spatz und die Sorgen der Welt“ handelt vom Selbstmord des Vaters.

Stattdessen aber suchte ich nach aktuellen Büchern/Memoirs, die kleiner, intimer, alltäglicher sind: der Vater nicht als Monster oder lebenslanger Widersacher. Sondern als jemand, den die Welt überholt. und den man später, als Tochter, neu mitnehmen und einbinden will. Alle drei Bücher werden durch ihre Alltäglichkeit relevant: Die Autorinnen sprechen viel über Subjektivität, menschliche und literarische Versuche, Poetik: statt selbstbestimmt und autoritär aufzutreten (wie ihre Väter, in der Kindheit) wissen sie, dass ihr Erzählvorhaben auch scheitern kann.

Tastende Bücher, ohne Arroganz.

Ich suchte gezielt nach Töchtern, weil hier viel erzählt wird über neue Frauenbilder, Emanzipation… und eine ratlose ältere Männer-Generation, die sich neu erfinden sollte – doch meist einfach geschockt oder frustriert schweigt, verharrt. bei Vätern und Töchtern ist außerdem klar: der Vater kann kein 1-zu-1-Role-Model sein (wie in Vater-Sohn-Büchern):

Vor 30+ Jahren bestimmten diese Väter, wie Mädchen zu sein haben. Heute liegt die Macht, Verantwortung, Agency bei den Autorinnen, die als erwachsene Frauen abwägen müssen, wie sie über den Vater schreiben: Die Macht wandert von dem, der alles finanziert, normiert, wertet… zu der, die heute erzählt, normiert, wertet. Ich mag, wie macht- und schutzlos die Töchter sind, als Figuren, in der Kindheit… doch dass sie als Autor*innen ja ALLE Macht und Deutungshoheit über ihre Väter haben. Ich mag, dass alle Töchter versuchen, ihren Vätern etwas anzubieten, zurückzugeben etc.: „Du hast mir meine Kinderwelt gebaut. Jetzt bin ich erwachsen und nehme dich in meine… erwachsene, ganz eigene Welt mit.“ Spannend / dramatisch, wie schwer das ist – und wie vergeblich oft.

Die Bücher sind reizvoll, weil sie alltäglich, intim sind – und ich vieles gut mit der eigenen Familie/Kindheit abgleichen kann. Thema ist: Mein Vater baut mir eine Welt. an der ich mich reibe – und aus der ich raus wachse. Keiner der Väter in den Büchern meint es böse. Interessant, wie gesagt: wie Väter transportieren, wie Mädchen (später: Frauen) zu sein haben, was sich ziemt, wo sie sich in der Tochter sehen und, wo sie sich nicht sehen, weil sie verschiedene Geschlechter haben. Der Vater als Versorger, Richter, Autorität.

In Jugendbüchern kommt das kaum vor: Dort sind die Held*innen oft Waisen oder auf sich allein gestellt. Harper Lees „To kill a Mockingbird“ zeigt ein wunderbares, doch sehr idealisiertes Tochter-Vater-Gespann. Und, Überraschung: „Go set a Watchman“, Lees zuvor entstandenes, dunkleres, bittereres Buch, passt wunderbar in diese Memoir- und Nonfiction-Reihe über ambivalente, normierende Väter… und die Tochter, die da raus wächst.

.

.

Mareike Nieberdings „Ach, Papa“ war ursprünglich für den Herbst 2017 angekündigt – unter dem Titel „Als wir das Reden vergaßen“.

Mein Vater wurde im Sommer 2016 60 – und wünschte sich von allen Gästen der Feier persönliche Texte. Doch weil er selbst so wenig Persönliches erzählt, schrieb ich eine Liste mit 200 Fragen (Link). Von Nieberding, einer ZEIT-Journalistin, vier Jahre jünger als ich (*1987) erhoffte ich mir einen recht persönlichen, vielleicht symptomatisierenden Blick auf diese Generation deutscher Väter/Männer:.

Doch „Ach, Papa“ kriegte, zusammen mit dem neuen Titel, ein zartrosa Cover – und vermittelt eher Landkindheits-, Wohlfühl-, Sehnsucht-nach-Zuhause-Atmosphäre.

Nieberdings Vater (stolz, stoisch, freundlich, warm, brummig) studierte in Freiburg und lebt mit der Familie bei Oldenburg. Nieberding zieht nach Berlin, doch kehrt für einen Tochter-Vater-Roadtrip bis nach Freiburg zurück. Unterwegs spricht sie über Lebensentwürfe, Träume, Heimat, Geborgenheit, Familienkonzepte. Ihr Vater sagt recht wenig – klingt vernünftig, aber bleibt, als Figur, stoisch und blass. Die beiden mögen sich: auf der Buchpremiere im Januar stand der Vater stolz, mit feuchtem Blick im Publikum.

Doch mich enttäuschte das Buch. Ich verstehe, dass man bei einem noch lebendem Vater nicht jeden Widerspruch, Konflikt ausbreiten will – und ich verstehe, dass ein gelungenes Tochter-Vater-Buch kein großes Trauma braucht: Ein undramatischer 190-Seiten-Text über einen etwas knorrigen Papa? Passt. Nur war hier, bei beiden Generationen, viel zu viel Scheu: Ein Vater, der seine Tochter fast nichts fragt, nicht wertet, wenig will, tut, ausspricht. Und eine Tochter, die auf 190 Seiten jeden Abgrund, jede harte Frage umgeht:

Ein übervorsichtiges, lauwarmes, defensives Buch – in dem niemand unsympathisch oder schwierig ist, doch bei dem ich mich trotzdem unangenehm berührt fühlte: Weil zwei Menschen, denen es offenbar nicht viel gibt, sich öffentlich zueinander zu positionieren… in der Öffentlichkeit stehen, nervös, befangen und norddeutsch-schmallippig.

Zwei Amazon-Statements, denen ich zustimme:

„Ich selbst gehöre einer ganz anderen Generation an und vielleicht ist das der Grund, warum ich mich immer wieder fragte „was will sie denn, sie hat doch ein tolles Verhältnis zu ihrem Vater“. Tatsächlich fand ich Mareikes Problem eher als Luxusproblem und ich hätte nicht von Entfremdung gesprochen. Was mir dieses Buch aver gegeben hat, war der Denkanstoß mich mit meinem eigenen Vater und seiner Vergangenheit zu beschäftigen, so intensiv, wie ich es vielleicht noch nie gemacht habe.“

„Um sich ihrem Vater anzunähern, schickt Nieberding ihm zum einen E-Mail-Fragebögen und unternimmt mit ihm außerdem einen Kurzurlaub in den Schwarzwald. Diese Passagen handelt von zweien, die keine Übung mehr darin haben, miteinander alleine zu sein. Allerdings kam mir Mareike Nieberdings Erkenntnis dann wenig spektakulär vor: „Auch ich hätte fragen können – und ebenso gut hätte ich auch einfach mal erzählen können.“ Stimmt – statt immer nur zu warten, dass ihr tiefschürfende Fragen gestellt werden. Ohnehin blieb bei mir der Eindruck zurück, den Vater trotz aller privaten Details zu wenig kennengelernt zu haben – wie steht er denn eigentlich zu der Entfremdung? Hat die Autorin ihn das eigentlich gefragt?

Als öffentliche Aufarbeitung ihrer eigenen Vater-Tochter-Beziehung hat Mareike Nieberding natürlich sowohl alle Freiheiten als auch die Deutungshoheit. Angekündigt wurde das Buch allerdings auch damit, dass es erzählen würde „[…] wie man sich wieder nahekommt, wenn man sich schon fast verloren hat.“ Das mag auf die Autorin und ihren Vater zutreffen, aber aus „Ach, Papa“ lässt sich nur wenig allgemein ableiten.“

Ich will das Buch nicht als Neon-Journalismus etc. aussortieren. Doch tatsächlich las auch ich nur deshalb mit Gewinn weiter, weil ich bei jeder Aussage an meinen eigenen Vater denken musste. Und wusste: ich wäre beherzter, konfrontativer, lauter als Niebderding.

.

Linn Ullmanns „Die Unruhigen“ erzählt auf 410 Seiten von einem gescheiterten journalistischen, psychologischen, künstlerischen Projekt:

Als ihr Vater mit Anfang 80 erste Demenzerscheinungen zeigt, kauft Ullmann ein Diktiergerät, zieht in ein Haus nahe des Vater-Hauses auf der Insel Farö und verabredet sich mit ihm ein Frühjahr lang (2007) zu je zwei Stunden langen Interviews: Sie stellt Fragen – und gemeinsam wollen sie ein Buch über ihr Verhältnis – und sein Vermächtnis als Theater- und Filmregisseur – erarbeiten: diszipliniert, reflektiert, nüchtern.

Tatsächlich schätzte Ullmann ihren Vater falsch ein: Die Demenz ist weit fortgeschritten; die sechs Gespräche sind voller non sequiturs, ihr Vater fühlt sich hörbar unwohl. Sie bricht das Projekt ab – und beschließt Jahre später, einen Roman über ihre Kindheitssommer auf der Insel zu schreiben: Sie verbringt je einen Monat im Jahr bei ihm, lebt sonst bei ihrer Mutter, einer nervösen und einsamen Schauspielerin, in u.a. Amerika. Ullmanns Vater hat insgesamt neun Kinder, fünf Exfrauen, vier Häuser etc.

„Die Unruhigen“, ein Roman, vermischt Gesprächsprotokolle, skandinavischen Kindheits-Erinnerungs-Glanz im Stil von u.a. Tove Janssons „Sommerbuch“ (Empfehlung!), geschwätzige, detailversessene, oft viel zu lange Autofiktion wie bei Knausgard und viele, viele Reflektionen über die Natur des Erinnerns (u.a. mit massig Verweisen auf Proust): Ullmann findet die Tonaufnahmen ca. 2011 wieder – und montiert ein Erinnerungsbuch über die Unfähigkeit, ein kohärentes Erinnerungsbuch zu schreiben.

Mir wurde erst nach ca. 100 Seiten klar, dass Ullmann die Tochter von Ingmar Bergmann und Liv Ullmann ist: Das Buch ist auch ohne diese Promi-Ebene packend, übervoll. Einzelne Szenen dauern zu lang, oft sagt Ullmann die selben Dinge auf fünf verschiedene Arten: Das Buch wirkt zerquälter und schwerfälliger, als es sein müsste (insgesamt ist es weder besonders anklagend, noch deprimierend):

Eine sehr analytische Tochter zeichnet in teils ermüdenden, doch immer psychologischen, reifen, klugen Details, wie klein die Rolle war, die ihr im Leben des Regisseurs, Bestimmers, Pedanten zugeteilt wurde – und, wie schwer es oft war, sich selbst zu disziplinieren, anzupassen. Sehr gern gelesen, trotz der Längen!

.

Elizabeth Garbers „Implosion“ ist das Buch, das ich mir am dringendsten wünschte: stilistisch, erzählerisch etc. eine wunderbar runde Sache.

Woodie Garber, deutschstämmiger Architektensohn, studierte während der Rezession Architektur. Mit seiner zweiten Frau und drei Kindern baute er Mitte der 60er Jahre ein Le-Corbusier-haftes Glashaus in einem Vorort von Cincinatti, Ohio. Elizabeth bewundert ihren (bipolaren, despotischen, frauenfeindlichen, snobistischen) Vater, der mit Jahr zu Jahr mehr Druck aufbaut. Die erste Hälfte des Buchs zeigt die feinen, klug beobachteten Ambivalenzen, mit einem Vater aufzuwachsen, dessen Häuser, Werte, Geschmack etc. ALLES prägen.

Als Elizabeth ca. 14 ist, bedrängt er sie sexuell. Er bedroht und tyrannisiert die Brüder und die Mutter; und parallel zur US-Bürgerrechtsbewegung und -Politisierung Ende der 60er und Elizabeths eigenem Coming-of-Age setzt ein schmerzhafter, ambivalenter, komplexer Emanzipationsprozess ein. Elizabeth Garber hat jahrzehntelange Schreib- und Therapieerfahrung, ein tolles Gespür für Szenen, Widersprüche und relevante Fragen… und vermittelt in einfacher Sprache, ohne ein Wort zu viel, alle Schwierigkeiten, die ein autoritärer Vater mit sich bringt.

Nebenbei ist das Buch eine gute Einführung in den Appeal von Mid-Century Modernism und die Ideale, Sehnsüchte etc. der Männer, die sich damit von ihren eigenen Eltern absetzen wollten. Eine Memoir, halb (…Sally Draper in) „Mad Men“, halb „Der Eissturm“. Emotional erwachsen. Oft überraschend. Immens lesenswert.

„Überraschend“ vor allem, weil Elizabeth ihren Vater nicht aufgeben will. Und ich bis zur letzten Seite nicht wusste, ob ich sie für diese Versuche feiern sollte – oder denken „Der Mann ist toxisch: Lauf! Du schuldest ihm nichts!“

Im Verlag, der Garber veröffentlicht, „She Writes Press“, erscheinen seit 2013 Bücher von Autorinnen: oft Memoirs; manchmal spezifisch über den Vater, u.a. „Veronica’s Grave“ von Barbara Donsky und „The Sportscaster’s Daughter“ von Cindi Michael.

.

sieben aktuelle Bücher, die ins Themenfeld passen:

.

.

Carsten Hueck zu Nadja Spiegelmans „Was nie geschehen ist“: „Im Buch der Tochter spielt Art Spiegelman nun kaum eine Rolle, im Mittelpunkt steht der Lebensweg ihrer Mutter.“

,

mein Vater, ca. 1987.

Die besten Sachbücher

Sachbücher 2015

.

Ich habe fünf Tage lang Verlagsprogramme durchsucht, Bücher angelesen, vorgemerkt…

…und über 80 Neuerscheinungen gefunden, die einen Blick wert sind:

  • Sachbücher 2015
  • Jugendbücher 2015/2016
  • US-Romane 2015
  • Neuerscheinungen in Deutschland, Ende 2015
    [die folgenden Posts/Links kommen in den nächsten Tagen]

.

zuerst: 20 – ältere – Bücher, die ich las und sehr empfehlen kann:

.

zehn Sachbuch-Favoriten:

Europa in Ruinen: Augenzeugenberichte aus den Jahren 1944 bis 1948  Schwarzer Regen  In Cold Blood   Stasiland: Stories from Behind the Berlin Wall  Nothing to Envy: Ordinary Lives in North Korea
.

The Fire Next Time  Columbine  Understanding Popular Culture  Goodbye to All That: Writers on Loving and Leaving New York  Where the Girls Are: Growing Up Female with the Mass Media
.

zehn Memoirs, die ich empfehle:

Weiter leben. Eine Jugend.  Geschichte eines Deutschen  Phi Phi Island: Ein Bericht  Vier Arten meinen Vater zu beerdigen  Swing Low
.

Autoportrait  Fun Home. A Family Tragicomic: Eine Familie von Gezeichneten  Burma Chronicles  You Can't Go Home Again  The Bucolic Plague: How Two Manhattanites Became Gentlemen Farmers: An Unconventional Memoir
.

.

20 aktuelle Titel, in den letzten Tagen angelesen und vorgemerkt:

.

01: MOHAMEDOU OULD SLAHI, „Guantánamo Diary“

  • bis heute inhaftiert: ein Gefangener beschreibt Folter und jahrzehntelange Haft.
  • 379 Seiten, Januar 2015; deutsch bei Klett-Cotta/Tropen

„Im Jahr 2005 begann Slahi, seine Geschichte aufzuschreiben: Er berichtet von seinen Entführungen durch die Geheimdienste, den Folterungen und den Begegnungen mit seinen Peinigern, aber auch mit Menschen, die sich ihm zuwandten. Der erste Bericht eines Guantanamo-Gefangenen, dessen offizielle Freigabe durch jahrelange juristische Anstrengungen erzwungen wurde.“ [Klappentext, gekürzt]

Guantánamo Diary

.

02: ASTRID LINDGREN, „Die Menschheit hat den Verstand verloren: Tagebücher 1939-1945“

  • kein Kitsch: Astrid Lindgrens Tagebücher aus dem zweiten Weltkrieg
  • 576 Seiten, September 2015

„Astrid Lindgrens Geschichten handeln von Mut, Hoffnung, Liebe und Widerstand. Lange bevor die Bücher entstanden, schrieb sie ihre Gedanken über das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts nieder: den Zweiten Weltkrieg. In ihren Tagebüchern schildert sie, wie Europa von Faschismus, Rassismus und Gewalt vergiftet wird. Nachdenklich und betroffen, aber auch mit dem so unverwechselbaren Tonfall stellt Astrid Lindgren in ihren Tagebüchern wichtige Fragen, die heute wieder von erschreckender Aktualität sind. Daneben erzählt sie von ihrem Familienleben und den ersten Schreibversuchen: 1944 schenkt sie ihrer Tochter das Manuskript von „Pippi Langstrumpf“ zum Geburtstag.“

Die Menschheit hat den Verstand verloren: Tagebücher 1939-1945  …und, trotz einer etwas durchwachsenen Kritik:  Denne Dag, Et Liv - En Astrid Lindgren-biografi

.

03: BRUCE SCHNEIER: „Data and Goliath: The Hidden Battles to control your Data and control your World“

  • einer der informiertesten, unpolemischsten Datenschützer erklärt die aktuellen Krisen und Rechtsbrüche.
  • 400 Seiten, März 2015, deutsch bei Redline Verlag

„Your cell phone provider tracks your location. Your online patterns reveal if you’re unemployed, sick, or pregnant. Google knows what you’re thinking because it saves your private searches. The powers that surveil us do more than simply store this information. Corporations use surveillance to manipulate not only the news articles and advertisements we each see, but also the prices we’re offered. Governments use surveillance to discriminate, censor, chill free speech, and put people in danger worldwide. And both sides share this information with each other or, even worse, lose it to cybercriminals in huge data breaches.

The result is a mass surveillance society of our own making. But have we given up more than we’ve gained? In Data and Goliath, security expert Bruce Schneier shows us what we can do to shake up surveillance-based business models, while also providing tips for you to protect your privacy every day. You’ll never look at your phone, your computer, your credit cards, or even your car in the same way again.“ [Klappentext, gekürzt]

Data and Goliath: The Hidden Battles to Collect Your Data and Control Your World

.

04: SCOTT L. MONTGOMERY, „The Shape of the New: Four Big Ideas and how they made the Modern World“

  • vier Ideen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die das 20. Jahrhundert bestimmten: interessantes geistesgeschichtliches und politisches Panorama.
  • 497 Seiten, Mai 2015

„This panoramic book tells the story of how revolutionary ideas from the Enlightenment about freedom, equality, evolution, and democracy have reverberated through modern history and shaped the world as we know it today. A testament to the enduring power of ideas, The Shape of the New offers unforgettable portraits of Adam Smith, Thomas Jefferson, Alexander Hamilton, Charles Darwin, and Karl Marx—heirs of the Enlightenment who embodied its highest ideals about progress—and shows how their thoughts, over time and in the hands of their followers and opponents, transformed the very nature of our beliefs, institutions, economies, and politics. Yet these ideas also hold contradictions. They have been used in the service of brutal systems such as slavery and colonialism, been appropriated and twisted by monsters like Stalin and Hitler, and provoked reactions against the Enlightenment’s legacy by Islamic Salafists and the Christian Religious Right. The Shape of the New argues that it is impossible to understand the ideological and political conflicts of our own time without familiarizing ourselves with the history and internal tensions of these world-changing ideas. With passion and conviction, it exhorts us to recognize the central importance of these ideas as historical forces and pillars of the Western humanistic tradition.“ [Klappentext, leicht gekürzt]

The Shape of the New: Four Big Ideas and How They Made the Modern World

.

05: DAVID CRABB, „Bad Kid: A Memoir of growing up Goth & Gay in Texas“

  • sympathischer Coming-of-Age-Bericht
  • 336 Seiten, Mai 2015

„A hilarious coming-of-age memoir from comedian and storyteller David Crabb tells a universally resonant story about growing up gay and Goth in San Antonio, Texas. What saved him was finding a group of outlandish friends who reveled in being outsiders. David found himself enmeshed with misfits: wearing black, cutting class, staying out all night, drinking, tripping, chain-smoking, idolizing The Smiths, Pet Shop Boys, and Joy Division.“ [Klappentext, gekürzt]

Bad Kid: A Memoir on Growing Up Goth & Gay in Texas

.

06: COLIN ATROPHY HAGENDORF: „Slice Harvester: A Memoir in Pizza“

  • die Kritiken sind durchwachsen – doch das Konzept klingt SO gut: jede Sorte Pizza, die es in Manhattan gibt, einmal probieren, binnen zwei Jahren!
  • 224 Seiten, August 2015

„Over the course of two years, a twenty-something punk rocker eats a cheese slice from every pizzeria in New York City, gets sober, falls in love, and starts a blog that captures headlines around the world. Since its arrival on US shores in 1905, pizza has risen from an obscure ethnic food to an iconic symbol of American culture. In August 2009, Colin Hagendorf set out to review every regular slice of pizza in Manhattan.“ [Klappentext, gekürzt]

Slice Harvester: A Memoir in Pizza

.

07: BEATE KLARSFELD, SERGE KLARSFELD, „Erinnerungen“

  • Memoiren eines deutsch-französischen Journalisten-Ehepaars
  • 624 Seiten, deutsch bei Piper

„Nazi! Mit diesem Ruf stürmt Beate Klarsfeld am 7. November 1968 auf dem Bundesparteitag der CDU den Vorstandstisch und ohrfeigt den Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger. Kiesinger war 1933 in die NSDAP eingetreten und hatte während des Zweiten Weltkriegs in der Rundfunkpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes gearbeitet. Die Ohrfeige ist der Startschuss für die Lebensaufgabe von Beate Klarsfeld und ihrem Mann Serge: als passionierte Nazijäger verfolgen die Klarsfelds die Schreibtischtäter und die Schlächter des Holocaust – in Deutschland, wo sie straffrei leben, im Nahen Osten und in Südamerika, wohin viele geflohen sind. Sie entreißen ihre Opfer dem Vergessen, veröffentlichen ihre Bilder und Namen. Die Erinnerungen des Paares sind Zeugnis ihres lebenslangen Kampfes für die Rechte der Opfer und zugleich bewegendes Dokument einer großen Liebe.“ [Klappentext, ungekürzt]

Mémoires (BIOGRAPHIES, ME)

.

08: JULIE LYTHCOTT-HAIMS: „How to Raise an Adult“

  • Pädagogin erklärt, was überfürsorgliche Eltern anrichten: mich hat die – sehr kulturwissenschaftliche, klug-essayistische – Einleitung überzeugt.
  • 368 Seiten, Juni 2015

„A provocative manifesto that exposes the harms of helicopter parenting: Lythcott-Haims offers practical alternative strategies that underline the importance of allowing children to make their own mistakes and develop the resilience, resourcefulness, and inner determination necessary for success.“ [Klappentext, gekürzt]

How to Raise an Adult: Break Free of the Overparenting Trap and Prepare Your Kid for Success

.

09: WILLIAM FINNEGAN: „Barbarian Days: A Surfing Life“

  • klingt nach kitschiger Selbstbeweihräucherung – aber stilistisch/literarisch klappt das ganz gut:
  • 447 Seiten, Juli 2015

„A deeply rendered self-portrait of a lifelong surfer: Raised in California and Hawaii, Finnegan started surfing as a child. For years, he wandered through the South Pacific, Australia, Asia, Africa. He went on to become a distinguished writer and war reporter. Barbarian Days is an old-school adventure story, an intellectual autobiography, a social history, a literary road movie.“ [Klappentext, gekürzt]

Barbarian Days: A Surfing Life

.

10: CHARLOTTE GORDON, „Romantic Outlaws: The extraordinary Lives of Mary Wollstonecraft and her Daughter Mary Shelley“

  • Doppelbiografie über die „Frankenstein“-Autorin und ihre Mutter
  •  672 Seiten, April 2015

„Romantic Outlaws is the first book to tell the story of the passionate and pioneering lives of Mary Wollstonecraft – English feminist and author of the landmark book, The Vindication of the Rights of Women – and her novelist daughter Mary Shelley, author of Frankenstein.

Although mother and daughter, these two brilliant women never knew one another – Wollstonecraft died of an infection in 1797 at the age of thirty-eight, a week after giving birth. Nevertheless their lives were so closely intertwined, their choices, dreams and tragedies so eerily similar, it seems impossible to consider one without the other. Both women became famous writers; fell in love with brilliant but impossible men; and were single mothers who had children out of wedlock; both lived in exile; fought for their position in society; and thought deeply about how we should live. And both women broke almost every rigid convention there was to break: Wollstonecraft chased pirates in Scandinavia. Shelley faced down bandits in Naples. Wollstonecraft sailed to Paris to witness the Revolution. Shelley eloped in a fishing boat with a married man. Not only did Wollstonecraft declare the rights of women, her work ignited Romanticism.“ [Klappentext, gekürzt]

Romantic Outlaws: The Extraordinary Lives of Mary Wollstonecraft and Her Daughter Mary Shelley

.

.

2015 Sachbücher

.

11: NEIL MacGREGOR: „Deutschland: Erinnerungen einer Nation“

  • eine Kulturgeschichte Deutschlands, erklärt an mehreren Gegenständen/Objekten.
  • 640 Seiten, Original November 2014, deutsch im September 2015 bei C.H. Beck

Deutschlands Grenzen waren oft in Bewegung, und die längste Zeit der letzten 500 Jahre bestand es aus einem bunten Mosaik von politischen Gebilden. Doch es gibt auch Erinnerungen, die allen Deutschen gemeinsam sind: Neil MacGregors Reise durch die deutsche Geschichte beginnt mit dem Brandenburger Tor und endet mit Gerhard Richter. Unterwegs begegnen wir Gutenbergs Buchdruck, Porzellan aus Dresden, deutschem Bier und deutscher Wurst, Goethe, Schneewittchen und Mutter Courage, der Krone Karls des Großen, einem Tauchanzug made in Ostdeutschland und dem Tor von Buchenwald. Wie es Neil MacGregor gelingt, all diese Objekte zum Sprechen zu bringen und sie von deutscher Geschichte erzählen zu lassen, ist intelligent, bravourös und unterhaltsam.“ [Klappentext, gekürzt]

Deutschland: Erinnerungen einer Nation

.

12: RICHARD J. EVANS: „The Third Reich in History and Memory“

  • Essays von einem der wichtigsten Historiker/NS-Experten
  • 496 Seiten, Februar 2015

„The acclaimed author of the Third Reich trilogy reveals the shifting perspectives on Nazism’s rise to political power, its economic intricacies, and extension into postwar Germany. Evans considers how the Third Reich is increasingly viewed in a broader international context, as part of the age of imperialism and explores the complex relationship between memory and history.“ [Klappentext, gekürzt]

The Third Reich in History and Memory

.

13: SARAH HELM: „Ravensbrück: Life and Death in Hitler’s Concentration Camp for Women“

  • ein Konzentrationslager, auf 700 Seiten erklärt
  • 768 Seiten, März 2015

„Ravensbrück, the largest female-only concentration camp, where more than 100,000 women consisting of more than twenty nationalities were imprisoned just fifty miles north of Berlin. Ninety percent of Ravensbrück’s prisoners were not Jewish. Rather, they were political prisoners, Resistance fighters, lesbians, prostitutes. In a perverse twist, most of the guards were women themselves.“ [Klappentext, gekürzt]

Ravensbrück: Life and Death in Hitler's Concentration Camp for Women

.

14: NIKOLAUS WACHSMANN, „KL: A History of the Nazi Concentration Camps“

  • das System der Konzentrationslager, auf 880 Seiten erklärt
  • 880 Seiten, April 2015

„In a landmark work of history: Nikolaus Wachsmann offers an integrated account of the Nazi concentration camps from their inception in 1933 through their demise in 1945. There has been no history of the camp system that tells the full story of its broad development and the everyday experiences of its inhabitants, both perpetrators and victims, and all those living in what Primo Levi called „the gray zone.“ [Klappentext, gekürzt]

KL: A History of the Nazi Concentration Camps

.

15: YEONMI PARK, „In Order to Live: A North Korean Girl’s Journey to Freedom“

„Yeonmi Park träumte nicht von der Freiheit, als sie im Alter von erst 13 Jahren aus Nordkorea floh. Sie wusste nicht einmal, was Freiheit ist. Alles, was sie wusste war, dass sie um ihr Leben lief, dass sie und ihre Familie sterben würde, wenn sie bliebe – vor Hunger, an einer Krankheit oder gar durch Exekution. In ihrem Buch erzählt Yeonmi Park von ihrem Kampf ums Überleben in einem der dunkelsten und repressivsten Regime unserer Zeit; sie erzählt von ihrer grauenhaften Odyssee durch die chinesische Unterwelt, bevölkert von Schmugglern und Menschenhändlern, bis nach Südkorea; und sie erzählt von ihrem erstaunlichen Weg zur führenden Menschenrechts-Aktivistin mit noch nicht einmal 21 Jahren.“ [Klappentext, gekürzt]

In Order to Live: A North Korean Girl's Journey to Freedom

.

16: ERIK LARSON, „Dead Wake: The Last Crossing of the Lusitania“

„Das Schiff, dessen Untergang den Ersten Weltkrieg entschied. Am 7. Mai 2015 ist es 100 Jahre her, dass das amerikanische Passagierschiff Lusitania während des Ersten Weltkriegs von einem deutschen U-Boot angegriffen wurde und 1200 Menschen ihr Leben verloren.“ [Klappentext, gekürzt]

Dead Wake: The Last Crossing of the Lusitania

.

17: SUSAN SOUTHARD, „Nagasaki: Life after Nuclear War“

  • fünf Portraits von Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Nagasaki, 1946
  • 416 Seiten, Juli 2015

„74,000 people died within the first five months, and another 75,000 were injured. Published on the seventieth anniversary of the bombing, Nagasaki takes readers from the morning of the bombing to the city today, telling the first-hand experiences of five survivors, all of whom were teenagers at the time of the devastation. Susan Southard has spent years interviewing hibakusha (“bomb-affected people”) and researching the physical, emotional, and social challenges of post-atomic life. She weaves together dramatic eyewitness accounts with searing analysis of the policies of censorship and denial that colored much of what was reported about the bombing both in the United States and Japan.“ [Klappentext, gekürzt]

Nagasaki: Life After Nuclear War

.

18: KATE HARDING, „Asking for it. The alarming Rise of Rape Culture and what we can do about it“

  • Kate Harding erklärt „Rape Culture“, sachlich, packend, sympatisch.
  • 272 Seiten, Dezember 2014

„Dominique Strauss-Kahn’s arrest. The alleged rape crew of Steubenville, Ohio. Sexual violence has been so prominent in recent years that the feminist term “rape culture” has finally entered the mainstream. But what, exactly, is it? Asking for It makes the case that twenty-first century America supports rapists more effectively than victims.“ [Klappentext, gekürzt]

Asking for It: The Alarming Rise of Rape Culture and What We Can Do about It

.

19: JEFF CHANG, „Who we be: The Colorization of America“

  • Einwanderung in die USA: der Stand der Dinge.
  • 416 Seiten, Oktober 2014

„Race. The greatest social divide in American life, a half-century ago and today. During that time, the U.S. has seen the most dramatic demographic and cultural shifts in its history, what can be called the colorization of America. But the same nation that elected its first Black president on a wave of hope is still plunged into endless culture wars. After eras framed by words like „multicultural“ and „post-racial,“ do we see each other any more clearly?“ [Klappentext, gekürzt]

Who We Be: The Colorization of America

.

20: TOM GJELTEN, „A Nation of Nations: A Great American Immigration Story“

  • Einwanderung in die USA: Anekdoten und Geschichten, vielleicht zu geschwätzig.
  • 416 Seiten, September 2015

„In the fifty years since the 1965 Immigration and Nationality Act, the foreign-born population of the United States has tripled. Significantly, these immigrants are not coming from Europe, as was the case before 1965, but from all corners of the globe. A Nation of Nations follows the lives of a few immigrants to Fairfax County, Virginia over recent decades as they gradually “Americanize.” Hailing from Korea, Bolivia, and Libya, these families have stories that illustrate common immigrant themes: friction between minorities, economic competition and entrepreneurship, and racial and cultural stereotyping.“ [Klappentext, gekürzt]

A Nation of Nations: A Great American Immigration Story

.

interessant außerdem:

Something Must Be Done About Prince Edward County: A Family, a Virginia Town, a Civil Rights Battle  Drowned City: Hurricane Katrina and New Orleans  Indianer und Pirat: Kindheit eines begabten Störenfrieds  Die Mutter meiner Mutter  Sound of the Cities - Los Angeles: Eine Popmusikalische Entdeckungsreise

.

Der lange Sommer der Theorie: Geschichte einer Revolte  Polinas Tagebuch  Crossroads: Women Coming of Age in Today's Uganda

.

sachbücher 2015

Best Nonfiction Books 2014: New Essays, Memoirs, Recommendations

underdog literature best nonfiction books 2014.

Here are 15 books that caught my interest lately.

Fresh, off-beat, quirky or curious titles that might deserve more attention…

memoirs. non-fiction. essays.

.

01: JOHN W. EWANS, „Young Widower“, 200 pages, January 2014. [Memoir]

Young Widower: A Memoir

02: MIMI POND, „Over Easy“, 272 pages, April 2014. [Graphic Novel „Semi-Memoir“]

Over Easy

03: DAVID GIFFELS, „The Hard Way on Purpose: Essays and Dispatches from the Rust Belt“, 272 pages, March 2014. [Essays / Journalism]

The Hard Way on Purpose: Essays and Dispatches from the Rust Belt

04: IVAN E. COYOTE & RAE SPOON, „Gender Failure“, 256 pages, April 2014. [personal Essays]

Gender Failure

05: CAROLINE CLARKE, „Postcards from Cookie“, 320 pages, April 2014. [Memoir]

Postcards from Cookie: A Memoir of Motherhood, Miracles, and a Whole Lot of Mail

06: SEAN STRUB, „Body Counts: A Memoir of Politics, Sex, AIDS and Survival“, 432 pages, January 2014. [Memoir / Politics]

Body Counts: A Memoir of Politics, Sex, AIDS, and Survival

07: ANALD GOPAL, „No Good Men among the Living: America, the Taliban, and the War through Afghan Eyes“, 320 pages, April 2014. [Politics]

No Good Men Among the Living: America, the Taliban, and the War through Afghan Eyes

08: HISHAM D. AIDI, „Rebel Music: Race, Empire and the New Muslim Youth Culture“, 432 pages, March 2014. [Cultural Studies / Politics]

Rebel Music: Race, Empire and the New Muslim Youth Culture

09: ROBERT A. FERGUSON, „Inferno: An Anatomy of American Punishment“, 337 pages, March 2014 [Politics / Sociology / Cultural Studies]

Inferno: An Anatomy of American Punishment

10: ARIEL GORE, „The End of Eve. A Memoir“, 234 pages, February 2014. [Memoir]

The End of Eve: A Memoir

11: MARK GEVISSER, „Lost and Found in Johannesburg“, 352 pages, April 2014. [Memoir: South Africa]

Lost and Found in Johannesburg: A Memoir

12: TIM ANDERSON, „Sweet Tooth“, 333 pages, March 2014. [Mainstream Humor / Comedic Memoir]

Sweet Tooth

13: GREG GUTFELD, „Not Cool: The Hipster Elite and their War on You“, 272 pages, March 2014. [a right-wing „Fox News“ employee tries to trash hipsters! 🙂 ]

Not Cool: The Hipster Elite and Their War on You

14: BRIGID SCHULTE, „Overwhelmed: Work, Love and Play when no one has the Time“, 368 pages, March 2014. [Psychology]

Overwhelmed: Work, Love, and Play When No One Has the Time

15: PATRICIA WOODELL, „Are the Keys in the Freezer? An Advocate’s Guide for Alzheimer’s and other Dementias“, 243 pages, January 2014.

Are the Keys in the Freezer?--An Advocate's Guide for Alzheimer's and Other Dementias

.

Here are five books that made me curious enough to buy them:

01: LESLIE JAMISON, „The Empathy Exams“, 256 pages, April 2014. [personal Essays]

The Empathy Exams: Essays

02: PLUM JOHNSON, „They left us everything“, 288 pages, March 2014. [Memoir]

They Left Us Everything: A Memoir

03: ADAM BEGLEY, „Updike“, 576 pages, April 2014. [Biography]

Updike

04: EILEEN CRONIN, „Mermaid: A Memoir of Resilience“, 336 pages, January 2014.

Mermaid: A Memoir of Resilience

05: YASHA MOUNK, „Stranger in my own Country: A Jewish Family in modern Germany“, 272 pages, January 2014. [Memoir / Cultural Studies]

Stranger in My Own Country: A Jewish Family in Modern Germany

[German article here (Link)]
…and I’m excited about:

SERAH-MARIE McMAHON: „The WORN Reader: A Fashion Journal about the Art, Ideas & History of what we wear“, 416 pages, April 2014.

The WORN Archive: A Fashion Journal about the Art, Ideas, & History of What We Wear

.

related Posts:

and: